Zebularin
Line-Up

Daniel Vujanic: electric guitar, synths, electronics, electric bass, piano, founds sounds, audio manipulation

Daniel Kartmann: drumkit, percussion, vibraphone, cornetto, oboe

Ruediger Kurz: double-bass

Yoshihiro Kikuchi: electronics

Ekkehard Roessle: woodwinds

Peter Bone: piano, rhodes piano

Heiner Stilz: woodwinds

Zebularin

Experimentelle, improvisierte, multiinstrumentale, elektro-akustische Klangkunst

Die Musik von Zebularin ist das Ergebnis wöchentlicher Aufnahmesitzungen zwischen März und Juli 2020, als sich die Pandemie etwas verlangsamte, und kommt vielleicht dem am nächsten, was die Gemeinschaft im Jahr 2020 erlebt hat. Es ist ein kühner Entwurf dafür, wie kollektive Improvisation in der Post-Covid-Ära funktionieren kann.
Zu den Synthie-Wellenformen gesellt sich ein Schlagzeug, und beide lassen sich auf eine lebhafte Konversation zwischen digitalem Rauschen und analogem Free Jazz ein, um einen gemeinsamen Rhythmus für diese Reise zu finden.

Zebularin - das sind Daniel Vujanic und Daniel Kartmann.
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Daniel Vujanic, einigen durch seine Aufnahmen mit dem Höhlenmusk Ensemble, Ixtar oder E Jugend bekannt und die treibende Kraft hinter Zebularin, hatte den Drang, elektroakustisches Solomaterial, Synthesizer und voraufgezeichnete Audiomeditationen übereinander zu schichten, ohne die Klänge zu detaillierten harmonischen Strukturen zu verbiegen, sondern um dichte, sich wandelnde Atmosphären aufzubauen.

Daniel Kartmann, ein Mitstreiter in vielen von Vujanics musikalischen Unternehmungen, brachte seine Percussions, Blasinstrumente und einige tiefgründige musikalische Gespräche mit - von obskurem Black Metal bis zu brasilianischer Psychedelica, von Scott Walker bis Gustav Mahler. Das Duo legte grundlegende Tracks fest, hielt die Arrangements vage und schuf so eine perfekte Umgebung für eine Reihe anderer Spieler und Instrumente: Klavier, Holzbläser, Elektronik, E-Gitarren und ein Vibraphon.

Das Ergebnis ist eine zarte, liebevolle Auseinandersetzung mit Jazz und elektroakustischer Komposition. Man hört die Routine der beteiligten Akteure ebenso wie den Spaß am Zuhören und an der Korrespondenz, die stattgefunden hat. Auch wenn dieses Album nicht im Big-Band-Stil live aufgenommen wurde, greifen die musikalischen Ideen auf einer intuitiven Ebene ineinander und ergänzen sich gegenseitig.